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Herausforderung Demenz – Hinweis: Wir bitten um vorherige telefonische Anmeldung bei der
Betroffene verstehen, Gemeinde Jossgrund bei Frau Weismantel unter 06059-902612.
Kompetenzen stärken Karin Stöcker
Vortrag mit Demenzparcours 20.10. 1-mal Do. 19:00-21:15 3 UE 3001012 kostenfrei
1,7 Mio. Menschen sind hierzulande von einer De- Jossgrund, Dorfscheune Pfaffenhausen, Lohrhaupter Straße 9
menzerkrankung betroffen, Tendenz steigend. Wie
begegnen wir der Herausforderung, um Betroffene zu unterstützen?
Für Menschen mit Demenz ist es eine zunehmende Herausforderung, Schmerzerfassung und Behandlung
den Alltag zu bewältigen. Symptome und Verluste, die mit der Erkran-
kung einhergehen, erleben insbesondere die nahestehenden Per- von Menschen mit Demenz
sonen als sehr belastend. Dabei werden die vorhandenen Ressourcen In der Begleitung von an Demenz erkrankten
schnell übersehen. Die beiden Kooperationspartner Kathinka-Platz- Menschen ist eine geschulte Wahrnehmung möglich auftretender
hoff-Stiftung (Hanau) und Malteser Hilfsdienst e.V. geben Ihnen nach Schmerzen im Krankheitsverlauf bedeutsam. In unserem Vortrag
einem Einführungsvortrag die Möglichkeit, durch das Erleben eines möchten wir verschiedene Möglichkeiten der Schmerzerfassung und
Demenzparcours Symptome der Krankheit besser zu verstehen und Behandlung beleuchten.
so einen gemeinsamen Weg mit Betroffenen zu finden.
Silvia Fuß
Hinweis: Wir bitten um vorherige Anmeldung bei Herrn Ottenheim von 06.10. 1-mal Do. 17:00-19:15 3 UE 3001016 kostenfrei
der Gemeinde Schöneck unter 06187-9562401.
Gelnhausen, Bildungshaus Main-Kinzig, Frankfurter Str. 30
Monika Heinz
11.10. 1-mal Di. 17:00-19:15 3 UE 3001007 kostenfrei
Schöneck, Bürgertreff, Richard-Wagner-Str. 5
Umgang mit Demenzkranken
Die häufigste Form der Demenzerkrankung ist die vom Typ Alzhei- © LIGHTFIELD STUDIOS – adobe.stock.com
mer. Diese Erkrankung erzeugt Angst und Hilflosigkeit auf Seiten
der Betroffenen genauso wie bei Angehörigen und professionellen
Helferinnen und Helfern. Von Menschen mit Demenz wird die Welt um
sie herum als undurchschaubar und nicht mehr durch sie steuerbar
empfunden. Es kommt deshalb im alltäglichen Umgang immer wieder
zu Problemen in Form von Abwehrverhalten, Aggression oder depres-
sivem Rückzug. Ein einfühlsamer Umgang mit den Betroffenen ist
von größter Bedeutung, dadurch können Krisen und Konfrontationen
vermieden oder gemildert werden.
Spezial

